Auch in diesem Jahr fand an der FRI erneut das fächerübergreifende Herzprojekt in der 7. Jahrgangsstufe in Form einer Projektwoche vor den Osterferien statt. Ziel war es, Herzgesundheit ganzheitlich zu begreifen: medizinisch fundiert, lebenspraktisch und werteorientiert, mit Kopf, Herz und Hand.
Unter dem Motto: „Mein Freund, der Baum“ – Wie Natur unser Herz stärkt –beschäftigte sich die Ethikgruppe 7cd im Rahmen der Unterrichtssequenz „Natur und Mensch“ mit den positiven Auswirkungen der Natur auf die Gesundheit des Menschen.
Zu Beginn der Unterrichtsstunde schlossen die Schülerinnen und Schüler die Augen, während die Lehrkraft eine kleine Traumreise durch den Wald sowie den Sachtext „Mein Freund, der Baum“ vorlas. Die Jugendlichen sollten sich bewusst auf Geräusche, Gerüche und die Atmosphäre der Natur einlassen und wahrnehmen, wie sich Ruhe und Entspannung auf Körper und Gedanken auswirken können. Bereits dieser Einstieg zeigte vielen, wie beruhigend Natur empfunden wird.
Die Jugendlichen erfuhren dabei, dass Zeit in der Natur Stress reduzieren, das Immunsystem stärken und sogar Herz und Kreislauf positiv beeinflussen kann. Besonders beeindruckend fanden viele die wissenschaftlichen Erkenntnisse über sogenannte „Terpene“ – natürliche Duftstoffe aus dem Wald, die unter anderem von Bäumen und Pflanzen im Wald abgegeben werden und nachweislich gesundheitsfördernd wirken können.
Im Unterricht wurde nicht nur gelesen und analysiert, sondern auch gemeinsam über eigene Erfahrungen gesprochen: Wann tut uns Natur besonders gut? Warum fühlen wir uns nach einem Spaziergang oft entspannter? Welche Verantwortung trägt der Mensch gegenüber der Natur?
Durch die Verbindung von Ethik, Gesundheit und Umweltbildung erkannten die Schülerinnen und Schüler, wie eng Mensch und Natur miteinander verbunden sind. Die Unterrichtseinheit zeigte eindrucksvoll, dass Herzgesundheit nicht nur Bewegung und Ernährung umfasst, sondern auch bewusste Auszeiten in der Natur einen wichtigen Beitrag zu unserem Wohlbefinden leisten können.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen sowie dem Team des Schulsanitätsdiensts.
Merle Nykiel, Carola Huber




