In der zweiten Woche vor den Osterferien machten sich 135 Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Fronhof-Realschule gemeinsam mit 11 Lehrerinnen und Lehrern auf den Weg zur Sportwoche nach Regen. Schon die Anreise war von Vorfreude und gespannter Erwartung geprägt.
Nach der Ankunft wurden zunächst die Zimmer, Blockhütten und Tinyhäuser bezogen. Dabei stellte sich vor allem das Beziehen der Betten für viele als erste große Herausforderung heraus. Trotz anhaltenden Dauerregens am Nachmittag ließen sich die Schülerinnen und Schüler die gute Laune nicht verderben. Beim „Spiel ohne Grenzen“ und dem Chaosspiel zeigten alle bereits am ersten Tag großen Einsatz und Teamgeist.
Ab dem zweiten Tag meinte es das Wetter deutlich besser mit der Gruppe: Die Sonne ließ sich immer häufiger blicken und die Temperaturen wurden zunehmend angenehmer – am letzten Tag herrschte sogar T-Shirt-Wetter. Diese Bedingungen boten ideale Voraussetzungen für das abwechslungsreiche Sportprogramm.
Zu den Aktivitäten zählten unter anderem Wanderungen, beispielsweise zum „Haus zur Wildnis“, sowie Bogenschießen und ein spannender Hallenbiathlon mit Lasergewehren. Besonders großen Anklang fanden auch in diesem Jahr wieder das Brückenklettern und die Mountainbike-Ausfahrt. Gut gesichert durch Lehrkräfte und das Personal des Sportcamps wagten sich die Schülerinnen und Schüler mutig den Brückenbogen hinauf. Schnell entwickelte sich ein kleiner Wettbewerb, wer wohl am höchsten klettern konnte.
Auch beim Mountainbiken ging es darum, persönliche Grenzen zu überwinden. Nach einem Techniktraining auf dem Gelände folgte eine anspruchsvolle Ausfahrt auf einem Waldtrail. Bereits der Blick auf den steilen Abhang sorgte bei vielen für Nervenkitzel – doch am Ende meisterten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Strecke mit Bravour.
Neben den sportlichen Herausforderungen kam auch das Gemeinschaftserlebnis nicht zu kurz. Ein abwechslungsreiches Abendprogramm mit Tac-Do-Ball, Fackelwanderung, Spieleabend und Disco rundete die Tage ab und sorgte für viele schöne gemeinsame Momente.
Viel zu schnell verging die Woche. Das anfängliche Heimweh war längst vergessen, und mit etwas Wehmut wurden am Abreisetag die Zimmer geräumt. Die Rückfahrt nach Ingolstadt verlief ungewöhnlich ruhig – ein deutliches Zeichen dafür, dass die ereignisreichen Tage ihren Tribut gefordert hatten.









